Verwendung unterschiedlicher Methoden zur Qualitätssicherung beim Laserstrahlschmelzen zur Sicherstellung der Bauteilqualität sowie der Rückverfolgbarkeit von Bauteilen.

Die Additive Fertigung bewegt sich in den letzten Jahren immer weiter von der klassischen Prototypenfertigung hin zur Fertigung von Funktionsbauteilen und Serien. In diesem Zusammenhang sind die Anforderungen an eine einheitliche und reproduzierbare Teilequalität immer weiter gestiegen. Ein Teil davon ist die Inline-Überwachung des Bauprozesses.

Diese erfolgt bei uns zum Großteil auf Basis einer automatisierten Prozessüberwachung (Bild 1) durch die Anlage selbst, sowie durch die teilautomatisierte Auswertung dieser Daten (Bild 2). Verschiedenste Sensoren in der Anlage als auch in der Umgebung nehmen dafür sekündlich Werte auf. Zusätzlich zur Aufnahme von Messwerten wird ein System zur bildhaften Prozessüberwachung einzelner Schichten eingesetzt. Dabei erkennt eine speziell auf den Bauprozess und das Material abgestimmte Software Unregelmäßig­keiten bei der Beschichtung und bewertet diese anhand vorgeschriebener Einstellungen. Unterschieden wird dabei zwischen Auffälligkeiten, Warnungen und Fehlern welche zu verschiedenen Aktionen (z.B. Wiederholbeschichtung, Meldung, Abbruch) führen. Dies wird ergänzt durch die Möglichkeit der Fernüberwachung und Steuerung der Anlage, sodass im Bedarfsfall (automatisierte Warnmeldung der Anlage bevor ein Fehler entsteht) entsprechend eingegriffen werden kann.

Bild 1: Messauswertung Sensoren
Bild 2: Auswertung Beschichterbild