Eine sich rasch verändernde technische Welt mit rigorosen Vorgaben des Gesetzgebers und einem Paradigmenwechsel zur Elektrifizierung verlangt auch nach Innovationen in der Lebensdauervorhersage. Antworten hierzu lieferte das 11. Internationale FEMFAT Users Meeting in Steyr. Experten aus Industrie und Forschung referierten über neueste Erkenntnisse.

Eine sich rasch verändernde technische Welt mit rigorosen Vorgaben des Gesetzgebers und einem Paradigmenwechsel zur Elektrifizierung verlangt auch nach Innovationen in der Lebensdauervorhersage. Antworten hierzu lieferte das 11. Internationale FEMFAT Users Meeting in Steyr. Experten aus Industrie und Forschung referierten über neueste Erkenntnisse – u.a. in den Bereichen von kurzfaserverstärkten Thermoplasten und Herstellprozessen metallischer Komponenten inklusive deren Einflüsse auf die Betriebsfestigkeit.

Mit einem Fachvortrag zum Thema „Berücksichtigung von fertigungsspezifischen Produkteigenschaften in der Lebensdauerberechnung (FORGE-FEMFAT Kopplung)“ beteiligte sich die Hirschvogel Automotive Group aktiv an dem User Meeting. Hauptfokus hierbei lag auf der Relevanz von fertigungsspezifischen Produkteigenschaften bei der Entwicklung von Einspritzkomponenten. Diese konnte am Beispiel des Autofrettage-Prozesses aufgezeigt werden: Einerseits über die Berücksichtigung der kinematischen Verfestigung (Bauschinger Effekt) – andererseits über einen grundlegend neuen Ansatz, bei dem in der Lebensdauer-Berechnung neben Eigenspannungen auch lokal vorliegende Parametern (Rp0.2, Rm) in die Analyse einbezogen werden.